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Datenliste für die Angebotsanfrage: Was Sie vorbereiten sollten

Für ein Angebot zur Gruppenversicherung brauchen die Versicherer überraschend wenige Daten – aber diese wenigen sollten stimmen. Diese Liste enthält genau das, was sich lohnt vorzubereiten, bevor wir Angebote einholen: Bei den meisten Unternehmen lässt sich das alles in ein paar Minuten aus einer bestehenden Lohn- oder HR-Auswertung zusammenstellen.

Kurz gefasst: Sieben Punkte werden gebraucht: Mitarbeiterzahl, anonymisierte Altersstruktur, Liste der Berufsgruppen, Standorte, gewünschte Deckungen, Budgetspanne, geplantes Startdatum. Namen, Sozialversicherungsnummern und Gesundheitsdaten werden für die Angebotsanfrage nicht benötigt – die Ausschreibung läuft auf anonymisierten Daten.

Die Liste – das sollten Sie zusammenstellen

Eine Anmerkung zum Format: Eine Tabelle, eine Liste oder auch eine in eine E-Mail getippte Aufzählung sind gleichermaßen gut – entscheidend ist der Inhalt, nicht die Verpackung. Und es ist kein Problem, wenn ein Punkt fehlt oder nur eine Schätzung ist: Die Angebotsanfrage kann trotzdem starten, die Präzisierung erfolgt im Verlauf. Das Ziel ist nicht das perfekte Datenblatt, sondern dass die Versicherer vergleichbare Angebote abgeben können.

DSGVO: Was wird ausdrücklich NICHT benötigt?

Für die Angebotsanfrage werden keine Namen, Kennungen oder Gesundheitsdaten benötigt – eine anonymisierte, aggregierte Struktur genügt. Das ist nicht nur bequem, sondern aus Datenschutzsicht auch der richtige Weg: Personenbezogene Daten werden erst übermittelt, wenn der Vertrag startet, und auch dann nur im notwendigen Umfang. Die Zustimmungserklärung der versicherten Person ist die Grundvoraussetzung der Gruppen-Personenversicherung; verlangt das Produkt zusätzlich eine Gesundheitserklärung, geht auch diese direkt an den Versicherer – der Arbeitgeber erfährt keine Gesundheitsdaten. Bei einem Gruppenvertrag entfällt die individuelle Risikoprüfung in der Regel ohnehin bis zu einer festgelegten Summengrenze.

Was passiert mit den Daten – und was ist der nächste Schritt?

Aus den eingegangenen Daten stelle ich eine Angebotsanfrage mit einheitlichem Kriterienraster zusammen und hole konkurrierende Angebote mehrerer Versicherer ein – die Schritte des Ablaufs zeigt die Seite So funktioniert es, die Fragelogik der Artikel Bedarfsanalyse Schritt für Schritt. Der Vergleich kommt in einer Tabelle zurück: Prämie, Leistungen, Wartezeiten, Verwaltung. Ich erfasse den Bedarf, informiere über die Möglichkeiten – die Entscheidung liegt bei Ihnen; die Beratung ist kostenlos, die Maklervergütung zahlt der Versicherer. Die praktischen Vorlagen finden Sie ebenfalls gesammelt auf der Ressourcen-Seite.

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Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information; er ist kein Angebot und keine Versicherungs-, Rechts- oder Steuerberatung. Maßgeblich sind stets die jeweils gültigen Versicherungsbedingungen der Versicherer; die genaue steuerliche Behandlung sollten Sie mit Ihrem Buchhalter klären.

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